Biostation Düren: Biologische Station im Kreis Düren e.V.

Projekt Biber

Willkommen auf der Biberseite der Biologischen Station

Man wird mich nie glauben machen, Biber seien leere Körper ohne Geist.”

(Jean de la Fontaine, 1621-1695: Discours à Madame de la Sablière)

Biberbroschüre wieder erhältlich
Ab sofort ist die neue Biberbroschüre in der 4. Auflage bei der Biologischen Station Düren kostenlos erhältlich. Die Broschüre ist komplett überarbeitet und erweitert worden und informiert nun auf 20 Seiten über die Lebensweise und das Vorkommen der Biber.
Neu ist unter anderem die Vorstellung der Arbeitsgruppe Biber Eifel-Rur, an die sich Betroffene oder Informationssuchende in nunmehr 4 Kreisen (Düren, Euskirchen, Heinsberg und Rhein-Erft-Kreis) wenden können. Eine große Karte in der Heftmitte zeigt die regionale Verbreitung des Bibers in Eifel und Niederrheinischer Bucht.
Bei Interesse wird die Broschüre auch zugesandt, bitte hierfür einen frankierten und addressierten Rückumschlag (A5) einsenden an: Biologische Station im Kreis Düren, Zerkaller Str. 5, 52385 Nideggen.
Weitere Informationen zum Biber erhalten Sie auf dieser Seite unter der Rubrik BIBER AN DER RUR. Unten können Sie die Onlinefassung unserer Biberbroschüre ansehen.

Eine außergewöhnliche Tierart: Der Biber

Biber an einem Zweig nagend
Biber sind reine Vegetarier. Foto G. Schwab

Biber sind faszinierende Tiere. Als wahre Landschaftsgestalter sind sie in der Lage, ihre Umwelt gezielt nach eigenen Bedürfnissen umzugestalten. Dabei sind Biber ungleich anpassungsfähiger, als man noch vor wenigen Jahren meinte und in der Lage, auch sehr naturferne Landschaften zu besiedeln. Selbst inmitten großer Städte können Biber leben.

Logo des Landschaftsverbands Rheinland

Die Biologische Station Düren hat, gefördert vom Landschaftsverband Rheinland ein Biberprojekt ins Leben gerufen. Ziel ist es, das gedeihliche Nebeneinander von Mensch und Biber in der modernen Kulturlandschaft zu unterstützen.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen Informationen und Hilfestellungen zur Verfügung stellen.

Ärger mit Bibern?

Falls Sie Probleme oder konkrete Fragen zu Bibern im Bereich des Einzugsgebietes der Rur in Nordrhein-Westfalen haben, können Sie sich an die Arbeitsgruppe Biber wenden. Hier finden Sie auch Ansprechpartner für die Regionen Euskirchen, Rhein-Erft-Kreis und Heinsberg.

Informationen rund um den Biber:

Für alle, die sich für die Biologie des Bibers interessieren, gibt es in der Rubrik Biberbiologie Wissenswertes, Literaturhinweise und Links zu anderen Biberseiten.

Lebensräume des Bibers: In der Bildergalerie Biberspuren können Sie sich die charakteristischen Biberspuren – Dämme, Burgen, Nagespuren . . . einmal mit Erläuterungen näher ansehen.

Forschungsergebnisse zum Biber als “Ökosystem-Ingenieur”: Die ökologische Forschung widmet im Zeitalter des globalen Artensterbens und des Klimawandels dem Biber zunehmende Aufmerksamkeit. Forschungsergebnisse der Biologischen Station Düren zu den Auswirkungen des Bibers als Ökosystem-Ingenieur sind hier zu finden.

Unterscheidung Kanadischer- und Europäischer Biber anhand von Schädelmerkmalen: Weltweit gibt es zwei Biberarten, eine in der neuen und eine in der alten Welt. Durch illegale Freilassungen kommen in Europa beide Arten vor. Mittels genetischer Untersuchngen sind die beiden Arten, die sich nicht kreuzen, eindeutig unterscheidbar. Das geht jedoch auch anhand von Schädelmerkmalen. Die Merkmale sind fotografisch dokumentiert als pdf- Datei herunterladbar in der Rubrik Biberbiologie

Für alle, die mitmachen wollen: Bibererfassung

Die Biologische Station erfasst die Biber im Kreis Düren. Dies ist nur über die Mithilfe von Freiwilligen Biberkartierern. Falls Sie interesse an einer Teilnahme an diesem Projekt haben, können Sie sich in der Rubrik Biberzensus informieren. Aktuell ist ein Biberzensus für den Winter 2011/2012 geplant. Neben Informationen gibt es dort auch die notwendigen Kartierungsunterlagen als PDF-Dateien zum herunterladen. Wer interesse hat, sollte sich jedoch in jedem Fall bei der Biologischen Station im Kreis Düren melden (Lutz Dalbeck: 02427-94987-14).

Die Arbeitsgruppe Biber:

Im Bereich der Eifelrur hat sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Forst, Landwirtschaft, Wasserbau, Naturschutzbehörde und Biologischer Station gegründet. Die Arbeitsgruppe stellt sich Ihnen hier vor.

Der Biber - des Einen Uhl, des Anderen Nachtigall

Biberteich in der Eifel mit zahlreichen Grasfroschlaichballen
Lebensraum Biberteich

Die Aktivitäten der Biber hinterlassen stellenweise unübersehbare Bauwerke. Sie bringen ein Stück ursprünglicher Natur zurück in die vom Menschen geprägte Kulturlandschaft. Zahllose Tierarten profitieren davon.

Von Bibern gefällte Bäume an einem Weidezaun
Gefällte Bäume auf einer Rinderweide an der Rur

Während die einen die faszinierenden Biberteiche mit Erstaunen und Bewunderung sehen, können gefällte Obstbäume, Biberbaue in Uferdämmen oder auf Weidezäune gefallene Bäume andere verärgern.