Montag, 27. September 2021

Hornissen

Wie jedes Jahr treten Wespen und Hornissen im Spätsommer verstärkt in Erscheinung.

Die 3,5 cm großen Hornissen bilden Völker von wenigen hundert Tieren. Es sind friedliche, scheue Tiere, die nachtaktiv sind und andere Insekten wie z.B. Wespen fressen. Wenn Hornissen in der Nähe nisten, sollte man nachts die eigene Terrasse oder den Balkon nicht übermäßig beleuchten, denn dies zieht die Tiere auf der Suche nach Nahrung an.

Wird es Hornisen an ihrem Nistplatz zu eng, können sie umziehen und so kann es sein, dass sich im Zeitraum von Juli bis August überraschend ein Hornissenvolk im Gartenschuppen oder am Rolladenkasten niederlässt. Eigentlich nisten sie in natürlichen Baumhöhlen, doch da diese Plätze selten geworden sind, nutzen sie auch Nistkästen für Vögel und Fledermäuse oder Holzverschalungen an Terrassen und Balkonen. Sie sind bis MItte Oktober aktiv; wenn die Drohnen und die Jungköniginnen schwärmen, stirbt bald darauf das alte Nest mit Arbeiterinnen und der alten Königin.

Wegen ihrer akuten Bestandsgefährdung sind Hornissen nach Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) und Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) besonders streng geschützt. Die Tiere dürfen nicht gefangen oder getötet und ihre Nester nicht bekämpft werden.

Informationen zu unseren heimischen Stechimmen bietet die Broschüre "Hummeln - Bienen - Hornissen - Wespen" des Kreises Düren. Diese können Sie hier herunterladen.

Hilfe bei der Beratung und Absicherung von Nestern erfahren Sie bei Kontaktaufnahme unserer regionalen Experten.

Das Hornissenbild ist von wikimedia: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:20070430-Garten-hornisse2.jpg#/media/Datei:20070430-Garten-hornisse2.jpg

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