Dienstag, 28. September 2021

Pilze sammeln - aber richtig!

Im Herbst haben Pilze Hauptsaison. Man findet sie auf Wiesen und im Wald.

Damit das Sammeln Spaß macht und trotzdem dabei die Natur geschont wird, hier ein paar Tipps:

Wo darf ich sammeln und wo nicht?
In deutschen Staats- und Privatwäldern darf sich jeder frei bewegen und auch das Sammelnn von Pilzen ist dort erlaubt. In eingezäunten Gebieten und Schonungen sowie in Naturschutzgebieten ist das Sammeln von Pilzen, Beeren oder Heilkräuter nicht erlaubt.

Wie viele Pilze darf ich sammeln?
Im Kreis Düren dürfen für den Hausgebrauch pro Person und Tag 2 kg Pilze gesammelt werden. Das gewerbsmäßige Sammeln ist nicht erlaubt.

Welche Pilze darf ich sammeln?
Am besten nur die Arten sammeln, die man genau kennt! Nicht besonders geschützte Arten wie der Maronenröhrling oder der Hallimasch dürfen in haushaltsüblichen Mengen von 2 kg gesammelt werden, besonders geschützte Arten wie Trüffel, Grünlinge, Kaiserlinge, Königs- und Sommer-Röhrlinge, März-Schnecklinge und Saftlinge dürfen nicht gesammelt werden. Es dürfen allerdings einige besonders geschützte Arten gemäß der Ausnahmeregelung in der Bundesnaturschutzverordnung (BArtSchVO) gesammelt werden: Steinpilze, Pfifferlinge, Birkenpilze, Rotkappen, Morcheln, Schweinsohren und Bratlinge - allerdings begrenzt auf 2 kg pro Person.

Genaue Informationen und die Regeln für das Pilzesammeln im Kreis Düren finden Sie bei den "Informationen für Pilzesammler" der Unteren Naturschutzbehörde des Umweltamts des Kreises Düren. Allgemeine Gesundheitshinweise zum Pilzesammeln bei Wikipedia finden Sie hier.

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