Dörfliche Biodiversität erhalten!

Mit „Na-Tür-lich Dorf – Naturschutz vor der Haustür“ werden Bürger*innen und Interessierte für den Schutz der Biodiversität in ihren Dörfern sensibilisiert und dazu motiviert sich aktiv zu beteiligen. Gefördert wird der nachhaltige Schutz der typischen dörflichen Vielfalt mit ihren bunten Bauerngärten, nistenden Vögeln und insektenreichen Wildblumenwiesen. Dorftypische Vogelarten, wie Rauchschwalbe, Mauersegler oder Spatz finden mit auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Nisthilfen Ruheplätze für den Nachwuchs. Wildbienen freuen sich über Insektenhotels sowie heimische Wildblumenwiesen und eine wilde Ecke im Garten bietet Schutz und Ruhe vor Räubern. Auch plastik- und torffreies Gärtnern kommen im Projekt nicht zu kurz. Die Dorfgemeinschaft steht dabei als Initiator im Mittelpunkt, denn mit vielen helfenden Händen und klugen Köpfen lassen sich schnell und einfach Ideen zum Schutz der dörflichen Biodiversität umsetzen.

Ansprechpartnerin:

Sarah-Maria Hartmann

Tel. 02427/94987-24

sarah.hartmann_at_biostation-dueren.de

Finanziert wird das Projekt durch das EU-Programm LEADER*. Während der Auftaktveranstaltung des Projekts „Na-Tür-lich Dorf“ informierte Peter Wackers (geschäftsführender Regionalmanager LAG* Zülpicher Börde) die Gäste über die Rahmenbedingungen. Das Projekt ist in vier Teilprojekte unterteilt, wodurch die LEADER Region Eifel und die LEADER Region Zülpicher Börde komplett abgedeckt werden. Die Kosten der Eigenanteile werden durch die im Projektgebiet beteiligten Landkreise übernommen, fügt Nicolas Gath (geschäftsführender Regionalmanager LAG Eifel) hinzu. Im Anschluss berichteten die Leiter*innen der beteiligten Biologischen Stationen der Kreise Euskirchen, Düren und Bonn/ Rhein-Erft, sowie der Städteregion Aachen über die Projektinhalte der nächsten drei Jahre, wo Förderschwerpunkte liegen und welche positiven Projektbeispiele es schon aus einem Vorgängerprojekt in der Eifel gibt.

Dorftypische Vogelarten, wie Rauchschwalbe, Mauersegler oder Spatz finden mit auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Nisthilfen Ruheplätze für den Nachwuchs. Wildbienen freuen sich über Insektenhotels sowie heimische Wildblumenwiesen und eine wilde Ecke im Garten bietet Schutz und Ruhe vor Räubern. Auch plastik- und torffreies Gärtnern kommen im Projekt nicht zu kurz.

Daten zum LEADER Projekt: „Na-Tür-lich Dorf“
• Ein Projekt aus vier gleichberechtigten Teilprojekten:
Biologische Station Kreis Düren e.V., Biologische Station Kreis Euskirchen e.V., Biologische Station Städteregion Aachen e.V., Biologische Station Rheinkreis Erft e.V.
• Projektgebiet: LEADER-Region Eifel und LEADER-Region Zülpicher Börde
• Projekttitel: „Na-Tür-lich Dorf“
• gefördert durch den europäischen Landwirtschaftsfond über das Finanzierungsinstrument
LEADER Region Eifel unter Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen und durch die beteiligten Landkreise
http://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-220/index_de.htm

• Projektlaufzeit : 3 Jahre vom 01.04.2020 bis 31.03.2023
Ansprechpartnerinnen in den angrenzenden Landkreisen sind:
Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.: Jennifer Thelen, 02486-9507-17, j.thelen_at_biostationeuskirchen.de, www.biostationeuskirchen.de

Biologische Station Bonn/Rhein-Erft e.V.: Astrid Mittelstaedt, 0176-6524-9956, a.mittelstaedt_at_biostation-bonn-rheinerft.de, www.biostation-bonn-rheinerft.de

Biologische Station in der StädteRegion Aachen e.V.: Dr. Henrike Körber, 02402-12617-26, henrike.koerber_at_bs-aachen.de, www.bs-aachen.de

*LEADER leitet sich aus „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ bedeutet also „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. *LAG bedeutet Lokale Aktionsgruppe – diese gründet sich als Voraussetzung für eine LEADER-Region