Biostation Düren: Biologische Station im Kreis Düren e.V.

Willkommen bei der Biologischen Station im Kreis Düren!

Wir begrüßen Sie herzlich auf unserer Homepage, die Sie über unsere Aufgaben und zu aktuellen Themen informiert.


Aktuelles

Die aktuellen Termine zu Veranstaltungen der Biologischen Station Düren in 2018 finden Sie hier.


Juli 2018

Sensenkurs - Dengeln und Mähen mit der Sense

Der Sensenkurs ist ausgebeucht.

Für Interessenten gibt es eine Warteliste für einen möglichen weiteren Kurs

Workshop am 17. und 18. August 2018

Frédéric Gabriel,  Sensenlehrer, Sensenverein Deutschland e.V.
Sensenleherer Frédéric Gabriel

Sie haben im Garten eine Blühwiese angelegt? Jetzt ist die Blüte vorbei und die Wiese soll geschnitten werden. Der Rasenmäher schafft die Höhe nicht und ein Freischneider ist nicht vorhanden.

Greifen Sie doch mal zur Sense!

Ein uraltes Gerät, das kinderleicht zu bedienen ist. In diesem Workshop lernen Sie wie die Sense richtig geschärft (gedengelt) wird. Am nächsten Tag werden auf einer Wiese verschiedene Mähtechniken erlernt.
Der zweitägige Kurs ist für Kinder ab 10 Jahre möglich. Hier muss ein Erziehungsberechtigter als Aufsicht anwesend sein. Ansonsten kann jeder ab 16 Jahre teilnehmen.
Das Material wird gestellt. Es kann aber auch gerne eine eigene Sense mitgebracht werden.

Referent: Frédéric Gabriel, Sensenlehrer, Sensenverein Deutschland e.V.

Termine:
Freitag, 17.08.2018 18:00 bis ca. 22:00 Uhr: Dengeln lernen
Samstag, 18.08.2018 7:00 bis ca. 11:00 Uhr: Der richtige Umgang mit der Sense

Ort:
Biologische Station Düren, Zerkaller Straße 5, 52385 Nideggen

Anmeldung: unter:
info(at)biostation-dueren.de oder
Tel. 02427 94 987 0

Unkostenbeitrag:
20 € pro Teilnehmer, Selbstverpflegung


Ferientage bei der Biologischen Station Düren

Bald geht los, dann heißt es wieder “Ab nach draußen” mit der Biostation Düren! Alle Kinder von 6 Jahren an sind herzlich willkommen, einen oder mehrere Nachmittage mit uns in der Natur zu verbringen. Nähere Informationen zu Inhalt und Anmeldung finden Sie hier.


33 km freie Durchgängigkeit im Fließgewässer Kall und Nebentälern

Erfolgreicher Abschluss des Naturschutzprojektes LIFE+ im Kalltal

Letzte Woche feierten die Biologischen Stationen gemeinsam mit fast 100 Gästen die Erfolge des Naturschutz-Großprojektes LIFE+ „Rur&Kall – Lebensräume im Fluss“.
Der Projektbericht ist bei der Biologischen Station Düren erhältlich.
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Juni 2018

Schwalbenprojekt des NABU und BUND im Kreis Düren


Rauchschwalbenjunge im Nest: ein seltenes BIld (A. Schumacher)

Am 01.07.2018 findet von 10.00 bis 12.00 Uhr in Kreuzau-Boich eine Kartierexkursion für Schwalben statt. Geführt wird sie von Achim Schumacher vom NABU Düren, der Treffpunkt ist an der Kirche in Boich. Die Exkursion richtet sich an alle Interessierte, die lernen möchten Schwalben zu kartieren.

Alle, die nicht an der Exkursion teilnehmen können, erhalten Fachinformationen zu Schwalben und ihrer Erfassung bei Achim Schumacher (NABU Kreisverband Düren), E-mail achimschumacher(at)gmx.de, Mobil 0179 / 54 54 870 und bei Doris Siehoff (BUND Kreisgruppe Düren), E-mail dorissie(at)gmx.de, Tel. 02429 / 1895.

Die Biologische Station Düren unterstützt dieses Projekt, indem sie die gesammelten Erhebungsbögen ins Geographische Informationssystem ArcGIS eingibt und so die kartografische Darstellung der Verbreitung von Schwalben im Kreis Düren ermöglicht. Darüber hinaus ist sie Verkaufsstelle für Mehlschwalbennester.

Der Zählbogen für Schwalben kann heruntergeladen und ausgefüllt bei der Biologischen Station Düren abgegeben werden.


Stöckmann-Stiftung unterstützt das DBU-Feldvögelprojekt

Die Stöckmann-Stiftung ergänzt mit ihrer finanziellen Unterstützung das DBU-Projekt “Stabilisierung wertgebender Arten in der Zülpicher Börde” vom 01.04.2018 bis 31.12.2019 durch Massnahmen, die weder mit dem DBU-Projekt selbst noch im Rahmen des Vertragsnaturschutzes abgedeckt sind.
Die vier Bausteine sind:

  • Regionales, einjähriges Saatgut für landwirtschaftliche Flächen im Vertragsnaturschutz oder Kulturlandschaftsprogramm
  • Extensive einjährige Ackernutzung zur Überbrückung bis zur Aufnahme der Flächen in das Kulturlandschaftsprogramm
  • Ermittlung der Insektenbiomasse mittels Malaise- und Barberfallen auf ausgewählten Flächen
  • Beschilderung von Vertragsnaturschutzflächen



Artikel in der Aachener Zeitung vom 31.05.2018

Projekt der Eifel-Stationen vom BfN ausgezeichnet

Am 31. Mai 2018 wurde das Kooperationsprojekt der Biologischen Stationen des Kreises Düren, der StädteRegion Aachen und des Kreises Euskirchen in Gemünd von Prof. Dr. Beate Jessel als UN-Dekadenprojekt ausgezeichnet. Inhalt des Projekts ist die Förderung naturnaher Strukturen und der Erhalt der Artenvielfalt in den Dörfern der LEADER-Region Eifel.


Mai 2018

Wildbienenvielfalt vor der eigenen Haustüre


Zaunrübensandbiene (Foto: Dr. M. Schindler)

In Nordrhein-Westfalen gibt es etwa 350 verschiedene Wildbienen-Arten mit sehr unterschiedlichen Lebensformen. Das Interesse der Menschen an diesen von starkem Rückgang betroffen fleißigen Helfern bei der Bestäubung ist gewachsen. In einem Bildervortrag wird die Artenvielfalt dieser Insekten und ihre Lebensweise vorgestellt.
Außerdem wird gezeigt, was wir im Garten und auf dem Balkon tun können, um Wildbienen auch im Siedlungsbereich zu schützen und zu fördern.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, miteinander über Vorschläge und Ideen zu diskutieren.
Dr. Matthias Schindler von der Biologischen Station Bonn/Rhein-Erft e.V. referiert am Donnerstag, 07.06.2018 im Nationalpark-Infopunkt Zerkall (Im Auel 1) in Hürtgenwald-Zerkall von 19.00 bis 20.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist kostenlos.
Eine Veranstaltung des LEADER-Projektes DorfBioTop der Biologischen Stationen Städteregion Aachen e.V., Kreis Euskirchen e.V. und Kreis Düren e.V.

Biberzensus 2017 - 2018: Ergebnisse liegen vor

Bibermutter mit Jungem
Bibermutter mit Jungem (Foto: H. Pützler)

Alle drei Jahre führt die Biologische Station im Kreis Düren einen Biberzensus durch, bei dem es darum geht, den Biberbestand des Kreises möglichst vollständig zu erfassen.
Im Winter 2017/2018 fand der Biberzensus im Kreis Düren wieder statt. Wie bereits bei den Erfassungen 2008/2009, 2011/2012 und 2014/2015 haben mehr als 20 ehrenamtliche Kartierer Kreisweit nach Bibern gesucht.
Der Biberzensus erfolgte nach einer standardisierten Methode, die es erlaubt, die Ergebnisse der einzelnen Jahre miteinander zu vergleichen – und darüber hinaus auch mit den Daten aus anderen Regionen in Deutschland.

Die Ergebnisse des aktuellen Biberzensus finden Sie hier


April 2018

Hilfe für die Schwalben


Seltener Anblick: Fütternde Rauchschwalbe (Foto: A. Schumacher)

Auftaktveranstaltung der Aktionsgemeinschaft Schwalben

Am 24.04.2018 hat die Auftaktveranstaltung im großen Sitzungssaal der Dürener Kreisverwaltung stattgefunden. Hier stellten die Aktionsgemeinschaft von Biologischer Station Düren, dem BUND, dem NABU und der Naturschutzbehörde des Kreises Düren die Situation der Schwalben im Kreis Düren vor.
Bald kehren die “Glücksbringer” und Frühlingsboten, unsere Schwalben, aus ihren afrikanischen Winterquartieren zurück. Doch was erwartet die Schwalben hier in unseren Städten, Gemeinden und Dörfern? Finden sie noch ein Zuhause?
Die Aktionsgemeinschaft hat sich vorgenommen, in diesem Sommer die aktuellen Lebens- und Brutbedingungen der Schwalben im Kreis Düren festzustellen und entsprechende Schutz- und Hilfsmaßnahmen zu ergreifen.

Hierfür werden ehrenamtliche Unterstützung, Beobachtungen und Erfahrungen mit den Schwalben und ihren Nestern in den Ställen und an den Hauswänden benötigt. Es werden Helfer für die Zählungen in den Dörfern gesucht, je mehr Freiwillige sich melden, desto besser.
Hier finden Sie die Zählbögen für die Schwalben und ihre Nester. Wir freuen uns auf zahlreiche Schwalbenmeldungen per Email unter info(at)biostation-dueren.de oder per Post an: Biologische Station im Kreis Düren e.V., Zerkaller Str. 5, 52385 Nideggen!

Info-Seite zum Salamander-Pilz

Ab sofort gibt es auf unserer Homepage eine Informationsseite zum “Salamanderfresser” Bsal. Sie gelangen über http://www.biostation-dueren.de/Projekte/Artenschutz/Salamander-Pilz dorthin oder Sie clicken hier: Salamander-Pilz.



Rufel, das Maskottchen unserer Ausstellung

Rur & Fels ist wieder geöffnet
Ab dem 01. April 2018, also ab Ostersonntag, ist unsere naturkundliche Dauerausstellung wieder sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und heißen Sie herzlich willkommen!

März 2018

Fledermausbroschüre für den Kreis Düren erschienen

Ab sofort ist die 12seitige Broschüre kostenlos in der Kreisverwaltung Düren und bei der Biologischen Station Düren erhältlich. Die Broschüre ist in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Fledertierschutz Aachen/Düren/Euskirchen (NABU/BUND/LNU), der Kreisverwaltung Düren und der Biologischen Station Düren entstanden. Sie informiert Bauherren und Hauseigentümer, Architekten und Handwerker über die Lebensweise der Fledermäuse und die Möglichkeiten, die geschützten Tiere an Gebäuden zu unterstützen.

Für eine Version der Fledermausbroschüre zum Herunterladen klicken Sie bitte hier.

Wer zwitschert denn da?

Vogelbestimmungskurs für Einsteiger

Schwarzkehlchen
Schwarzkehlchen

Trotz Winter sind schon die ersten Vögel wie Misteldrossel und Kohlmeise zu hören. Sie wollten schon immer wissen wer hinter dem Gezwitscher steckt und wie man die Vögel im Garten und auf dem Spaziergang bestimmt? Dann haben wir genau das richtige für Sie!
Auch in diesem Jahr bietet der „Verein zur Förderung des Naturschutzes im Kreis Düren e.V.“ einen Vogelbestimmungskurs für Einsteiger an.

Die Wiesenschafstelze lässt sich im Feld gut beobachten.
Die Wiesenschafstelze lässt sich im Feld gut beobachten.

Der von der Biologischen Station Düren durchgeführte Kurs ist für Anfänger gedacht, die die häufigsten Arten anhand ihres Gesangs erkennen lernen möchten. Des Weiteren werden auch das Beobachten und Orten geübt. An 5 Terminen führen die Exkursionen in verschiedene Lebensräume, wo die dort häufigsten Vögel vorgestellt werden.

Mit etwas Glück kann man den Waldkauz in seinem Baum entdecken. Foto: A.Schieweling
Mit etwas Glück kann man den Waldkauz in seinem Baum entdecken. Foto: A.Schieweling

Kosten: 30,00 € / Person;
ermäßigt (Kinder, Studenten, Rentner): 20,00 €

Termine:
Freitag, 16.03.2018, 16:00 Uhr
Samstag, 24.03.2018, 7:00 Uhr
Samstag, 14.04.2018, 7:00 Uhr
Samstag, 26.05.2018, 7:00 Uhr
Freitag, 29.06.2018, 19:30 Uhr

Der erste Termin findet in der Biostation Düren, Zerkaller Str. 5, 52385 Nideggen-Brück, statt. An dem Termin werden die weiteren Treffpunkte bekannt gegeben.
Dauer: Je ca. 3 Stunden

Leitung: Alexandra Schieweling

Anmeldung (bis 14.03.2018): Biostation Düren, Tel.: 02427/94987-0, Mail: info(at)biostation-dueren.de
Benötigte Utensilien: Fernglas, festes Schuhwerk, ggf. Vogelbestimmungs- und Notizbuch

Februar 2018

Obstbaumschnittkurs am 24.02.2018 im Brückenkopfpark

Am vergangenen Samstag, 24.02.2018, fand im Brückenkopfpark in Jülich ein Obstschnittkurs statt. Geleitet wurde der Kurs von Klaus Flaskamp und Harry Vollmer, die im Rahmen von Biostations-Projekten zu Obstbaumwarten ausgebildet wurden. Am 27. Februar 2018 erschien ein Artikel zu dem Termin in der Jülicher Zeitung. Hier finden Sie den Artikel:

Streuobstwiesen Kartierung im Kreis Düren

Die Streuobstwiese ist der Lebensraum des Steinkauz. Foto:A.Schieweling
Die Streuobstwiese ist der Lebensraum des Steinkauz. Foto:A.Schieweling

„Streuobstwiesen und-weiden sind „hot spots“ der Biodiversität in ganz Mittel- und Westeuropa:…“ Auszug aus der „Rahmenvereinbarung zwischen den Landwirtschaftsverbänden Nordrhein-Westfalens, dem NABU, der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU) und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zum Schutz der Streuobstbestände in NRW. Aus diesem Grund möchte das Land NRW das Kulturbiotop Streuobstwiese unter besonderen Schutz stellen. Hierfür sollen alle Streuobstwiesen ab einer Größe von 0,15 ha und mindestens 9 Obstbäumen im Auftrag des Landes NRW kartiert werden. In circa drei Jahren soll eine erneute Kartierung statt finden. Haben dann in ganz NRW die Obstwiesen um 5% abgenommen werden diese alle unter Schutz gestellt.
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW hat dazu folgende Mitteilung herausgegeben: „Nach Maßgabe von § 42 Abs. 1) und 5) LNatSchG NRW sind extensiv genutzte Obstbaumwiesen oder –weiden aus hochstämmigen Obstbäumen mit einer Fläche ab 2.500 m² gesetzlich geschützt (ausgenommen Bäume, die weniger als 50 m vom nächstgelegenen Wohn- oder Hofgebäude entfernt sind), sobald die Gesamtfläche der Streuobstbestände im Land NRW um mindesten 5% abgenommen hat.“ (Auszug Schreiben des Ministeriums vom 14.07.2017).


Foto: Biologische Station Düren

Aus diesem Grund benötigt das Land NRW eine Erfassung aller vorhandenen Streuobstwiesen- und weiden in ganz NRW. Diese soll über Ehrenamtler erfolgen. Der Kreis Düren (Untere Naturschutzbehörde) ist beauftragt sich um diese Erhebung zu kümmern
und hat der Biologischen Station die Aufgabe übertragen diese Erfassung zu koordinieren.

Die Biologische Station koordiniert die ehrenamtlichen Helfer. Für die Kartierung müssen die Obstwiesen zum Teil betreten werden.
Die ehrenamtlich tätigen Kartierer haben als Beauftragte der Unteren Naturschutzbehörde ein Betretungs- und Untersuchungsrecht und dürfen zur Erfüllung dieser Aufgabe Grundstücke betreten. Eine entsprechende schiriftliche Legitimation von der UNB können sie vorliegen. Die Kartierung startet im Februar 2018 und geht bis Ende August 2018.

Für Fragen steht Ihnen Alexandra Schieweling gerne zur Verfügung: 02427 949897 17
Alexandra.schieweling(at)biostation-dueren.de.

Streuobstwiesen sind ein besonderes Kulturbiotop.
Streuobstwiesen sind ein besonderes Kulturbiotop. Foto: Biologische Station Düren

Januar 2018


Naturnahe Gärten sind wertvoller Lebensraum (Foto: U. Aufderheide)

Einladung zum Vortrag mit Diskussion
Donnerstag, 22.03.2018 18.00 – 20.00 Uhr
52156 Monschau Höfen, Naturhaus Seebend, Hauptstraße 123

“Mehr Arten im Garten – Gärten schön und naturnah gestalten”
Referentin: Ulrike Aufderheide, Naturgartenplanerin und Diplom Biologin, – Calluna – Naturnahe Garten- und Grünplanung und Naturgarten e.V.

Gewinnen Sie faszinierende Einblicke in die Schönheit einheimischer Wildpflanzen und ihrer großartigen Tierwelt. Eine versierte Naturgartenplanerin stellt vielfältige Gestaltungsideen aus ihrer umfangreichen Praxis vor. Schöpfen SIe aus dem Erfahrungsschatz für den eigenen Traumgarten.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, miteinander über Vorschläge und Ideen zu diskutieren.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Eine Veranstaltung des LEADER-Projektes DorfBioTop der Biologischen Stationen StädteRegion Aachen e.V., Kreis Eukirchen e.V. und Kreis Düren e.V.

Keine Anmeldung nötig, Eintritt kostenlos

Dezember 2017

Oktober 2017


Karl Heinz Mache an seinem Verkaufsstand (Foto: Biologische Station Düren)

Umweltassistent sammelt Spenden für die EGE

Karl Heinz Mache, seit 2012 Umweltassistent im Kreis Düren, hat im September auf dem Sommerfest “Betreutes Wohnen” der Lebenshilfe Düren durch den Verkauf selbstgezogener Zimmerpflanzen Einnahmen von 161,25 € erzielt, die jetzt an die EGE, die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen, gespendet wurden. Wir danken Herrn Mache für sein Engagement!

September 2017

Startschuss für „Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW“ gefallen
Düsseldorf – Streuobstwiesen gehören zu den landwirtschaftlich genutzten Flächen mit einem besonders hohen Wert für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Nordrhein-Westfalen. Sie sind Lebensraum für mehr als 5000 Tier- und Pflanzenarten, darunter bedrohte Arten wie Steinkauz oder Siebenschläfer, aber auch zahlreiche Wildbienen- und Insektenarten.
Und sie sind in ihrem Fortbestand gefährdet: Rodungen für Siedlungsfläche, Überalterung und Verfall, Nutzungsaufgabe und fehlende Neuanlage lassen die Fläche der Streuobstwiesen in Nordrhein-Westfalen seit Jahrzehnten kontinuierlich schrumpfen.
Um diesen Trend umzukehren, haben Vertreter aus Landwirtschaft und Naturschutz gemeinsam mit dem Land NRW Ende vergangenen Jahres eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Im August 2017 hat das „Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW“ nun seine Arbeit aufgenommen.

Kernaufgabe des Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW wird es sein, die landesweiten Maßnahmen aller beteiligten Akteure zum Schutz der Streuobstwiesen sowie zur Förderung von Neuanpflanzungen mit den jeweiligen Akteuren vor Ort zu koordinieren, den Wert von Streuobstwiesen in der Öffentlichkeit zu verankern und zukünftig als zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um den Streuobstwiesenschutz in NRW zu dienen. „Dies schließt den Aufbau eines Internetangebotes ein, das es unter anderem ermöglichen wird, zukünftig regionale Ansprechpartner für die Pflege oder Neuanlage von Streuobstwiesen zu finden, sich über Obstwiesenfeste oder Vermostungsaktionen in der Nachbarschaft zu informieren, Tipps für den Obstbaumschnitt abzuholen und mehr über den Lebensraum Streuobstwiese in NRW zu erfahren“, erklärt Projektkoordinatorin Sevil Yıldırım.

Eingebunden in das Projekt werden alle privaten und öffentlichen Streuobstwiesen mit über 1500 Quadratmetern und neun Bäumen. Unter anderem ist vorgesehen „vorbildlich bewirtschaftete“ Streuobstwiesen auszuzeichnen, die so als Best-Practice-Beispiele für Neuanlagen dienen könnten. Zudem wollen die Projektpartner gemeinsame Aktivitäten zum Streuobstwiesenschutz vor Ort anstoßen. Projekteigene Fortbildungsveranstaltungen und Naturerlebnisangebote rund um die Streuobstwiese ergänzen das Angebot.

Projektpartner sind neben den drei Naturschutzverbänden Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU), Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Nordrhein- Westfalen (NABU NRW) und Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband NRW (SDW) der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) und der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV). Zukünftig wird man sich gemeinsam für Schutz, Erhalt, Pflege und Neuanlage von Streuobstwiesen einsetzen. Fachliche Unterstützung erhält das Projekt vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) in Kooperation mit den Biologischen Stationen in NRW, die bis Ende 2018 ein aktuelles Streuobstwiesenkataster für Nordrhein-Westfalen erstellen. Auf der Basis dieser Daten lassen sich dann Pflegemaßnahmen oder Neupflanzungen planen.

Finanziert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW zunächst bis
Ende Juli 2020.

Für Rückfragen:
Sevil Yıldırım, Projektkoordinatorin Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW, Tel. 0211-159251-40

„Stadt Land Fluss – Vielfalt im Aachener Land“
Die Kulturlandschaft vor Ort (auch in Teilen der Dürener Region)erleben
Die Veranstaltungsreihe „Stadt Land Fluss“ des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) im Rahmen des LVR-Netzwerks Kulturlandschaft mit den Biologischen Stationen Städteregion Aachen und Düren sowie der NABU-Naturschutzstation Aachen und dem Naturpark Eifel in Zusammenarbeit mi vielen weiteren Partnern findet dieses Jahr vom 30. September bis 15. Oktober in unserer Region statt. Im Laufe der 16 Veranstaltungstage erwarten die Teilnehmer – sowohl Erwachsene als auch Kinder – 86 verschiedene Angebote zu den Themen Landschaft, Natur, Heimat, Geschichte und Kultur. Unter anderem werden Wanderungen, Bus- und Radtouren, Vorträge, Lesungen Spiele und Feste für unterschiedliche Zielgruppen angeboten. Außerdem findet ein Fotowettbewerb zum Thema „Vielfalt im Aachener Land“ statt. Vom 24. September bis 8. Oktober können Fotos zu den Themen: Mensch und Kulturlandschaft, Landschaft, Tiere und/oder Pflanzen und Stadt-Land-Fluss-Veranstaltungen digital an stadtlandfluss(at)naturschutzstation-aachen.de gesendet werden. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den Menschen das kulturelle Erbe und die charakteristischen Eigenschaften des Aachener Landes auf vielfältige und unterhaltsame Art und Weise näherzubringen und zu vermitteln.

Prägnante Landschaftselemente und kulturhistorische Besonderheiten der Aachener/Dürener Region wollen die Stadt Land Fluss-Partner sichtbar machen. Hierzu zählen beispielsweise:
• Die Siedlung Raffelsbrand mit dem Hochmoor Todtenbruch. Hier wurde der im 2. Weltkrieg völlig zerschossene Wald kultiviert und als Siedlungsstelle für Vertriebene aus Wollseifen und den deutsche Ostgebieten. Die ca. 5 km Tour am 06.10.2017 ab 14:00 Uhr gibt Ihnen einen Einblick in das Leben der Bauern und das Hochmoorgebiet Todtenbruch
• Mit Günter Krieger, Autor historischer Romane dürfen Sie eine Reise in das sagenhafte Gression ab Merode erleben. Die Wanderung findet am 2.10.2017 ab 14:00 Uhr statt und verbindet die Sage um Gression mit dem Waldgebiet um Langerwehe.
• Wanderungen durch das Kalltal entlang von geologischen Aufschlüssen sowie Relikten aus der Eisengewinnung werden Ihnen auf unterschiedliche langen Wanderungen am 12.10. und am 14.10.2017 ab Simonskall angeboten
Natürlich finden Sie sicher noch viele weitere interessante Angebote innerhalb dieser Veranstaltungsreihe. Gehen Sie in der Kulturlandschaft des Aachener Landes auf Entdeckungstour!

Das Programm zur Veranstaltungsreihe „Stadt Land Fluss“ ist bei der Biologischen Station Düren und den beteiligten Partnern erhältlich. Es kann beim LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit per Mail an rheinische-landschaft(at)lvr.de bezogen werden und steht als Download unter www.rheinische-landschaft.lvr.de zur Verfügung. Alle Veranstaltungen finden Sie unter www.bs-aachen.de/de/stadt-land-fluss/.

Alte Sorten für Ihre Obstwiese und Abnahme von Ihrem Obst

Wir wollen ihr Obst!

Für Obstwiesenbesitzer oder -nutzer, die trotz Lagerung und Saftpressen noch Obst übrig haben, bieten wir am Samstag, den 28. Oktober am Buir-Bliesheimer Lager Titz-Ameln von 9.00 bis 11.00 Uhr einen Obstankauf an.

Aus der Ernte wird in einer Mosterei der köstliche „Apfelsaft/Birnensaft von Obstwiesen des Aachener Raumes” hergestellt. Wahlweise erhalten die Anliefernden ein Entgelt von 18 € je Doppelzentner oder heimischen Streuobstwiesensaft. Mit dieser Aktion unterstützen wir den Erhalt und die Pflege der Streuobstwiesen unserer Region.
Bitte melden Sie sich zur Terminvergabe an unter Tel. 02402/12617-0 (Biostation StädteRegion Aachen).

Nähere Informationen zu Ankauf und Terminen finden Sie unter:
http://www.biostation-dueren.de/140-0-Obstbaumbestellung.html und http://www.bs-aachen.de/de/veranstaltungen/detail/19-Obstsammelaktion-126Q/


(Foto: Biologische Station Düren)

Auch in diesem Jahr findet wieder die Obstbaumbestellung bei der Biologischen Station Düren statt. Bis zum 27. Oktober 2017 können vorwiegend alte Obstsorten bestellt werden. Des Weiteren findet erneut in Titz-Ameln im Lager der Buir-Bliesheimer eine Obstannahme statt.
Jedes Jahr im Herbst bietet die Biologische Station Düren eine Obstbaumbestellung an. Hier können Hoch- und Halbstämme vorwiegend alter Sorten erworben werden. Die Hochstämme kosten 21,00 € und die Halbstämme 14,00 €, jeweils inklusive MwSt. Der Unterschied in Hoch- und Halbstamm besteht im Kronenansatz, dem Übergang von Stamm zur Krone. Bei den Halbstämmen liegt der Kronenansatz per Definition zwischen 1,00 und 1,60 m und beim Hochstamm zwischen 1,80 m und 2,20 m. Bei den angebotenen Bäumen liegt der Ansatz bei den Halbstämmen um die 1,40 m und bei den Hochstämmen bei ca. 1,80 m, wobei die Höhen je nach Wuchs variieren.
Wie jedes Jahr im Frühjahr haben wir auch in diesem Jahr Reiser von unseren Lokalsorten geschnitten und sie zum Veredeln zur Baumschule Neuenfels gebracht. In diesem Jahr können das Rheinische Seidenhemdchen, der doppelte Aachener Hausapfel, die Juffernbirne, der Flandrische und der Eifler Rambur als spezielle Lokalsorten angeboten werden. Darüber hinaus können auch Beerensträucher als Topfware erworben werden. Die Bäume werden wurzelnackt geliefert. Die Lieferung erfolgt Mitte November wahlweise nach Nideggen an die Biostation oder nach Linnich in den Bauhof. Einen Überblick über die vorhandenen Sorten finden Sie hier:
Obstsortenliste
Bestellung unter 02427 / 94987-17 oder per Mail an alexandra.schieweling(at)biostation-dueren.de. In allen Fragen zur Obstbaumbestellung hilft Alexandra Schieweling unter 02427/94987-17 gerne weiter.

August 2017


Abendstimmung am Breijpott-Teich (2013) von Matthias Schietzel

Fotowettbewerb “Vielfalt im Aachener Land”
Die Vielfalt im Aachener Land ist weit über seine Grenzen hinaus bekannt und bietet auch dem Fotografen eine Reihe von Motiven. Daher organisiert die NABU-Naturschutzstation Aachen im Rahmen des vom LVR geförderten Projektes Stadt Land Fluss einen Fotowettbewerb.
Nähere Informationen hierzu finden Sie hier: Fotowettbewerb


(Foto: Biologische Station Düren)

Magerweiden Mariawald
Am 21.07.2017 ist erfolgreich die für dieses Jahr vorgesehene Mahdgutübertragung von artenreichen Spenderflächen bei Dreiborn bzw. Morsbach auf Flächen bei Heimbach-Mariawald durchgeführt worden. Projektziel war es, stark verarmte, von Gräsern dominierte Wiesen durch das Ausbringen von Saatgut aus Spenderflächen in bunte, blüten- und insektenreiche Wiesen umzuwandeln, um diesen Arten wieder neue Lebensräume zu erschließen.
Wir Menschen als Teil der Natur können uns dann an dieser Vielfalt erfreuen. Bunte, artenreiche Wiesen, in denen es brummt und summt und in denen Bienen und Wildbienen Nahrung finden und verschiedenste Schmetterlinge fliegen, kennen viele Menschen heute eher nur noch aus ihren Urlauben beispielsweise in Süddeutschland oder Österreich. Das Projekt bringt uns Menschen die begeisternde Vielfalt räumlich und emotional näher.
Das Projekt wurde von der Deutschen PostCodeLotterie gefördert.
Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier: Mahdgutübertragung Deutsche PostCodeLotterie.


Szenisch-poetischer Uferspaziergang mit dem Theater K

„Vielfalt im Aachener Land“ –

LVR präsentiert „Stadt Land Fluss 2017“ in der Kulturlandschaft des Aachener Landes / Programm jetzt erhältlich

Die Veranstaltungsreihe „Stadt Land Fluss“ findet 2017 im Aachener Land statt! Vom 30. September bis 15. Oktober präsentiert der Landschaftsverband Rheinland (LVR) gemeinsam mit der Biologischen Station Düren und anderen Partnern in der Region rund um Aachen ein abwechslungsreiches Programm. Es beinhaltet bekannte und unentdeckte Ziele vor der Haustüre und möchte den Menschen das kulturelle Erbe und die charakteristischen Eigenschaften des Aachener Landes auf vielfältige und unterhaltsame Art und Weise näherbringen und vermitteln.
Los geht es am 30. September 2017! In den folgenden 16 Tagen werden überall in der Region über 80 Veranstaltungen angeboten, darunter Wanderungen, Bus- und Radtouren, Vorträge, Lesungen und Feste für unterschiedliche Zielgruppen.
Das Programm ist ab sofort bei den beteiligten Partnern erhältlich. Es kann beim LVR-Fachbereich Regionale Kulturabeit per Mail rheinische-landschaft(at)lvr.de bezogen werden und steht als Download unter www.rheinische-landschaft.lvr.de zur Verfügung.

Juli 2017

Sommer-Ferienspiele 2017

Es sind Sommerferien!

Die Biologische Station Düren bietet dieses Jahr in den Sommerferien wieder Ferienspiele an. An drei Donnerstagen findet jeweils um 14.00 Uhr eine spannende Exkursion unter einem bestimmten Motto statt. Weitere Informationen zu Inhalten und Anmeldung finden Sie hier.

Juni 2017

Biologische Station unterstützt die jährliche Zählung der Steinkäuze im Kreis Düren

Junge Steinkäuze in einem Nistkasten nach der Beringung
Junge Steinkäuze in einem Nistkasten (Foto: Biologische Station Düren)

Im Jahr 2017 haben Thomas Hempel und Marina Labonte wie ihre Vorgänger, die an der Biologischen Station Düren ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert haben, Doris Siehoff von der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE) bei der Erfassung und Beringung der Steinkäuze im Kreis Düren unterstützt. Auch die Reinigung, Kontrolle und Anbringung weiterer Nistkästen standen auf dem Programm.
Der Kreis Düren hat eine besondere Verantwortung für den Erhalt der kleinen Dorfeule in Deutschland, denn ca. 80 % der Steinkäuze Deutschlands leben in NRW und davon ein wesentlicher Teil im Kreis Düren.
Der Steinkauz ist eine Charakterart der dörflichen Kulturlandschaft und brütet in hohlen Bäumen, die im Grünland der Dörfer stehen – im Kreis überwiegend in alten Obstbäumen. Da diese immer seltener werden unterstützt die EGE in Kooperation mit der Biologischen Station den Steinkauz über Nistkästen. Dank dieser Unterstützung hat sich der Steinkauzbestand im Kreis erholt und es brüten wieder mehr als 100 Steinkauzpaare – allerdings waren es Mitte der 1990er Jahre noch ca. 220 Paare.

Dauerhaft hilft dem Steinkauz am besten die Pflege und Neuanlage von Obstwiesen, denn hier findet er alles, was er zum Leben braucht.

Mai 2017

NRW-Stiftung finanziert die Restaurierung der Ausstellung "Rur & Fels"

Gute Nachrichten aus Düsseldorf für die Biologische Station im Kreis Düren: Die Station kann mit einem Zuschuss der Nordrhein-Westfalen-Stiftung in Höhe von bis zu 15.800 Euro rechnen, um die Ausstellung “Rur & Fels” zu restaurieren und zu ergänzen.

Schon vor 20 Jahren half die NRW-Stiftung der Biologischen Station maßgeblich dabei, im ehemaligen Bahnhof Nideggen-Brück Räumlichkeiten zu beziehen und einzurichten. Dazu gehört auch die Ausstellung “Rur & Fels”, die die Lebensräume der Flussaue und der Buntsandsteinfelsen im Rurtal zeigt. Um sie dauerhaft auch als außerschulischen Lernort nutzen zu können, soll sie mithilfe der NRW-Stiftung überarbeitet werden.
Da besonders das Thema Biber überregional Besucher anzieht, wird eine ausgebildete Waldpädagogin den ökologischen Aspekt des Bibers als “Ökosystemingenieur” zukünftig stärker in den Mittelpunkt des Umweltbildungsangebots rücken.

Das Geld für ihre Aufgaben erhält die NRW-Stiftung überwiegend von Lotterie-Erträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins.

„Lokale Obstsorten im Rheinland – neu entdeckt!“ Neues LVR-Obstsorten Handbuch mit alten Sorten erschienen

Deckblatt des neuen Handbuches
Deckblatt des neuen Handbuches

Schick`s Rheinischer Landapfel, Gelbe Schafsnase und Juffernbirne sind nur einige der alten im Kreis Düren noch vorkommenden Obstsorten.
Im Rahmen des LVR (Landschaftsverband Rheinland)-Projektes „Lokale Obstsorten im Rheinland – vom Aussterben bedroht“ ist jetzt das neue LVR-Obstsortenhandbuch Lokale Obstsorten im Rheinland – neu entdeckt!“ erschienen.
Das Buch ist das Ergebnis des Projektes an dem insgesamt dreizehn Biologische Stationen, darunter auch die Biologische Station im Kreis Düren, beteiligt waren.
Die Vermittlung von Wissen über Obstwiesen ist eine entscheidende Grundlage, zu dem das neue Obstsortenhandbuch einen wichtigen Beitrag leistet.

Die Biologische Station Düren bietet jeden Herbst eine Obstbaumbestellung an, bei der auch bestimmte Lokalsorten erhältlich sind. In diesem Jahr werden Juffernbirne, Flandrischer Rambur, Eifler Rambur und Doppelter Aachener Hausapfel angeboten. Eine Liste der verfügbaren Obstsorten finden Sie hier: Obstsortenliste

Das Obstsorten Handbuch kann bei der Biologischen Station im Kreis Düren für eine Schutzgebühr von 7,00 € (+ 3,00 € Versand) erworben werden.
Weitere Informationen unter 02427 / 94987-17 oder per Mail an alexandra.schieweling(at)biostation-dueren.de.

Kooperationsprojekt zur Unterstützung von "Abgrabungsamphibien"


Geburtshelferkrötenmännchen mit Eischnüren

“Maßnahmen zur Unterstützung der Abgrabungsamphibien in der Rohstoffgewinnung NRWs”, so lautet der Titel des Kooperationsprojekts der Biologischen Stationen Leverkusen/Köln, Bonn/Rhein-Erft, Rhein-Sieg-Kreis, Euskirchen, Düren, Rhein-Kreis Neuss, dem Baustoffverband vero und dem NABU NRW. Die mehrjährige Zusammenarbeit hat jetzt sehenswerte Früchte getragen: am 08. Mai 2017 lud der Baustoffverband vero zum offiziellen Startschuss der Schutzmaßnahmen in die Quarzgrube nach Frechen ein, wo alle Teilnehmer eine gemeinsame Erklärung zum Amphibienschutz bei der Rohstoffgewinnung unterschrieben.
Den Betreibern von Abgrabungsflächen fällt eine besondere Verantwortung zu, denn in ihren Wirkungsstätten – und häufig nur noch dort – leben oft seltene Amphibienarten: Kreuzkröte, Wechselkröte, Geburtshelferkröte und Gelbbauchunke. Diese Arten brauchen temporäre, also nur zeitweilig bestehende Gewässer, Rohboden und Versteckmöglichkeiten in Sand- und Kieshalden.

Dass das Vorhandensein dieser geschützten Arten weder das Erlöschen der Betriebsgenehmigung noch eine Behinderung des Rohstoffabbaus bedeutet sondern mit einfachsten Mitteln bei geringem Aufwand eine erfolgreiche Coexistenz möglich ist, macht die neue 28seitige Broschüre deutlich. Zudem verbessert die Unterstützung der “Abgrabungsamphibien” das Image des Betreibers.

Interessierte Rohstoffunternehmen können die Broschüre kostenlos bestellen bei:

vero – Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V.
Düsseldorfer Str. 50
47051 Duisburg
Tel. 0203 / 99239-0
infof(at)vero-baustoffe.de
www.vero-baustoffe.de

Umweltminister Remmel zu Besuch in der Eifel


(Foto: Biologische Station Düren)

Am 03. Mai 2017 besuchte Umweltminister Remmel die Eifel, um sich über den Fortgang unseres LIFE + Projekts “Rur & Kall – Leben im Fluss” zu informieren. Zusammen mit Gudrun Zentis und Manfred Rogner bereiste er mit der Biologischen Station Düren den Tiefenbach. Hierbei suchte die Gruppe auch Wirkstätten des Bibers auf.

April 2017

Wegrainmanagement in der Jülich-Zülpicher Börde – Blütenreiche Säume für die Artenvielfalt

Der erste Wegrain in der Zülpicher Börde wird ökologisch aufgewertet

Der Schwerpunkt des Projektgebietes in der Gemeinde Vettweiß liegt im letzten Hauptvorkommensgebiet der sehr seltenen Grauammer in NRW. Ziel ist es, dank der in diesem Projekt vorgesehenen konkreten Maßnahmen zum Schutz nicht nur der Grauammer, sondern insgesamt zu einer Verbesserung der Artenvielfalt in der Zülpich-Jülicher Börde beizutragen. Wegraine stellen nicht nur Nahrung wie Pollen und Nektar beispielsweise für Bienen oder Samen für Vögel zur Verfügung, sondern sind auch Rückzugs- und Deckungsraum z.B. für Hase oder Rebhuhn oder Nistplatz, Überwinterungsplatz von Insekten, Reptilien, Vögeln und Säugetieren.

Blütenreicher Wegrain - momentan noch eine Seltenheit in der Börde
Blütenreicher Wegrain - momentan noch eine Seltenheit in der Börde (Foto: Biologische Station Düren)

Die Erstellung von Bewirtschaftungskonzepten soll den Kommunen bzw. den Landwirten Handwerkzeug liefern, um bördetypischen Lebensraum zu verbessern, und langfristig zu erhalten. Die Kommunen werden dabei unterstützt, die bereits jetzt erfolgenden Unterhaltungsmaßnahmen zukünftig im Sinne des Naturschutzes und des Erhalts der Biodiversität umzusetzen. Straßenbaulastträger und Kommunen fühlen sich mit dem Verlust artenreicher Wegraine alleine gelassen, überfordert oder haben wenig Interesse an der Unterhaltung der Wegraine. Hier setzt das Projekt an, und gibt für die Kommune kostenfrei und parzellengenau konkrete Handlungsempfehlungen, schafft Vernetzungsstrukturen oder stellt zerstörte Wegraine wieder her. Die Änderung des Pflegerhythmus, d.h. abschnittsweises Mähen, Verzicht auf Düngung etc. ermöglicht wieder Blütenreichtum und Nahrung und Deckung für Wildtiere.

Das Projekt wurde in Vettweiß im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt, sowie bei einer Landwirte Versammlung vorgestellt. Mit den Vorschlägen von Landwirten als auch die Kartierung die im Sommer 2016 durch die Biologische Station durchgeführt wurde, werden in diesem Jahr etwa 3.000 m² Wegraine ausgewählt die zum größtem Teil im Herbst 2017 eingesät werden mit eine Wildkräutermischung bestehend aus regionaltypische Arten. In den vergangenen Wochen wurden aber schon Wegrainen auf dam Dienstag, 11.April 2017,in Kelz begonnen.

Bericht der Dürener Zeitung vom 12.April 2017 zum Projekt

wegrain dz artikel

Hier finden Sie den Bericht der Gemeinde Vettweiß zu dem Projekt:
Blütenreiche Säume für die Artenvielfalt in Vettweiß

März 2017


Maria Hinz stellt das Projekt "DorfBioTop" vor (Foto: Biologische Station Düren)

Gemeinschaftliches LEADER-Projekt „DorfBioTop“ unterstützt bunte Vielfalt in Eifeldörfern

Am 23.03.2017 startete das Projekt „DorfBioTop“ in der LEADER*-Region Eifel. Zahlreiche Gäste, u.a. der Regionalmanager der LEADER Region Eifel Nicolas Gath und Vertreter sowohl aus den Kreisen, Kommunen und unterstützenden Verbänden, als auch von NABU, BUND, Imker- und Gartenbauvereinen, waren der Einladung ins „Waldhaus“ des LVR-Freilichtmuseums Kommern, Kooperationspartner im Projekt, gefolgt.
Eine ausführliche Version des Projektauftakts finden Sie auf der Projektseite LEADER DorfBioTop


Frau Düssel-Siebert und Frau Wichmann schneiden die Torte an (Foto: Biologische Station Düren)

Die Biostation Düren wird 20 Jahre alt!
Am Freitag, den 03. März 2017 feierte die Biostation Düren den 20. Jahrestag Ihres Entstehungsdatums.
Zahlreiche Gratulanten aus dem Trägerverein der Biologischen Station waren anwesend, um mit Sabine Wichmann, der Vorsitzenden des Trägervereins mit Heidrun Düssel-Siebert und ihren Kollegen der Biostation anzustoßen.
Auf die nächten 20 Jahre für die Natur im Kreis Düren!

Februar 2017


Nach dem offiziellen Teil fanden angeregte Gespräche statt (Foto: Biologische Station Düren)

Jahrestreffen der Dürener Obstbaumwarte im Kreishaus Düren
Am 15. Februar folgten 23 Obstbaumwarte aus dem Kreis Düren der Einladung des Umweltamts und der Biologischen Station zum jährlichen Erfahrungsaustausch.
Das Programm wurde von Lothar Gerhards und Alexandra Schieweling moderiert.
Vielfältige Initiativen zum Thema Obst im gesamten Kreis Düren wurden vorgestellt und erläutert.
Ein interessanter Vortrag von Gerhard Kuckertz über die Vermarktung von Obst der eigenen Streuobstwiese zeigte allen, wie arbeitsintensiv und doch lohnend selbst betriebene regionale Vermarktung ist.

Januar 2017

RurNatur 2017 erschienen!

Ab sofort liegt der neue, kostenlose Veranstaltungskalender der Biologischen Station Düren Rur Natur an allen bekannten Stellen aus.
Das Titelmotiv zeigt einen Urzeitkrebs, der älter ist als die Dinosaurier (mehr dazu auf den Seiten 10/11).
Auf 36 Seiten informiert der Kalender über Themen und Projekte zum Naturschutz im Kreis Düren. Ein Veranstaltungsteil mit internen und externen Exkursionen und Vorträgen rundet das Angebot ab.
Gerne senden wir Ihnen auch ein Exemplar zu. Bei Interesse kontaktieren Sie uns über Tel. 02427/94987-0 oder info(at)biostation-dueren.de
Unsere Veranstaltungen als pdf können Sie hier einsehen.

Die Wolf-Fake-News im Nationalpark

Plakat zur angeblichen Wolfsauswilderung im Nationalpark Eifel
Plakat zur angeblichen Wolfsauswilderung im Nationalpark (Foto: Biologische Station Düren)

Seit Anfang Januar sind im Nationalpark Eifel im Bereich des Hetzinger Waldes Plakate an Bäumen aufgetaucht, laut denen die Nationalparkverwaltung angeblich im Dezember 2016 in Kooperation mit der Biologischen Station Düren und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) Wölfe im Nationalpark ausgewildert hätten. Durch das Logo des Nationalparks bekommen die Plakate einen offiziellen Anschein, der Text stellt den Wolf unterschwellig als eine Gefahr für Menschen dar. Wer die Plakate aufhängt, ist unbekannt.
Diese Vorgehensweise ist nicht neu und aus den Wolfsvorkommensgebieten in Deutschland wohlbekannt. Neu ist allenfalls, dass die Plakate diesmal in einem Gebiet aufgehängt wurden, in dem es gar keine Wölfe gibt. Fakt ist, dass weder der Nationalpark, noch Biologische Station oder NABU Wölfe freigelassen haben.

Derzeit hat sich der Wolf in Ostdeutschland, ausgehend von Tieren, die aus Polen, eingewandert sind, etabliert. In Polen haben die Wolfsbestände in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Von Ostdeutschland aus breiten sich die sehr anpassungsfähigen und heimlichen Tiere inzwischen aus, erste Wölfe haben es sogar vorübergehend bis in den äußersten Osten Nordrhein-Westfalens geschafft.

Eine „Auswilderung“ von Wölfen macht also gar keinen Sinn. Für die, die hoffen, dass in Zukunft auch in der Eifel wieder Wölfe vorkommen, braucht es vor allem eines: Geduld.
Und für beide – Mensch und Wolf – wäre eine sachlichere Auseinandersetzung mit dem Wolf sicher vorteilhaft, die weniger auf „Rotkäppchen und der böse Wolf-Effekte“ setzt.

Falls Sie derartige Plakate finden sollten, bitten wir Sie, uns diese (mit Angabe des Fundortes) zu melden:
info(at)biostation-dueren.de
Tel. 02427-94987-0


Dezember 2016

In der Biologischen Station im Kreis Düren e.V. ist zum

01.01.2017 (vorbehaltlich der Projektgenehmigung) die Besetzung einer
befristeten Stelle mit einem/einer

wissenschaftlichen Mitarbeiter/-in in dem LEADER-Projekt “DorfBioTop”

geplant.

Bei der Stelle handelt es sich um eine auf 3 Jahre befristete Teilzeitstelle (14h/Woche), im Rahmen des LEADER- Projektes „DorfBioTop“, Besoldungsgruppe: TVL 10. Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt mit den Biologischen Stationen der Städteregion Aachen und Kreis Euskirchen e.V.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

  • Beratung zur Erhaltung und Förderung der dörflichen Biodiversität
  • Durchführung von Schulungsveranstaltungen
  • Erarbeitung von nachhaltigen Pflegekonzepten
  • Aufbau von Kontakten und Patenschaften
  • Exemplarische Umsetzung von Maßnahmen
  • Begleitende Öffentlichkeits- und Pressearbeit

Anforderungen:

  • Abschluss eines Hochschulstudiums (Diplom/Master/Bachelor). Mögliche Fachrichtungen: Biologie, Agrarwissenschaften, Landespflege, Landschaftsökologie etc. oder langjährige Berufserfahrung im u.g. Aufgabenbereich insbes. Umweltpädagogik und BNE mit Zertifizierung
  • Fachkenntnisse im Bereich Dorfökologie, naturnahe Gartenbewirtschaftung und ökologische Vielfalt im dörflichen Umfeld
  • Artenkenntnisse der heimischen Flora und Fauna
  • Praktische Erfahrung auf dem Gebiet Naturschutz und Landschaftspflege
  • Praktische Erfahrung im Umgang mit Behörden und Bürgern (u.a. Gartenbesitzern, Kindergärten und Schulen)
  • Fähigkeit Netzwerke aufzubauen und zu begleiten
  • Kontaktfreudigkeit sowie Überzeugungs- und Verhandlungsgeschick
  • Fähigkeit zum selbstständigen, engagierten und flexiblen Arbeiten mit hoher Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit sowie Teamfähigkeit
  • Gute EDV-Kenntnisse (Office 2010) und Erfahrung in der Erstellung von Printmedien
  • Führerschein Klasse B und Einsatz des Privat-PKW
  • Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten der Eifel im Kreis Düren wären wünschenswert

Interessenten/innen richten bitte eine schriftliche Bewerbung (gerne auch per Mail) mit aussagefähigen Unterlagen bis spätestens 20.12.2016 an:

Heidrun Düssel-Siebert, Biologische Station im Kreis Düren e.V., Zerkaller Str. 5, 52385 Nideggen, Tel.: 02427/94987-0, Fax: 02427/94987-22, E-Mail: info(at)biostation-dueren.de, Internet: www.biostation-dueren.de

November 2016

Die Biologische Station Düren beabsichtigt die Ausschreibung und Vergabe (freihändige Vergabe) der Drucksache “Veranstaltungskalender Rur Natur 2017” vorzunehmen.

Diese Bekanntmachung bzw. Veröffentlichung bezieht sich auf die Berücksichtigung von Bieter /innen in Hinblick auf die Binnenmarktrelevanz. Sofern Sie in die Liste der Bieter/innen, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, aufgenommen werden möchten, melden Sie sich bitte bis zum 13.12.2016 bei der Biologischen Station Düren, z.Hd. Frau Marita Hartmann, Zerkaller Straße 5, 52385 Nideggen; Tel: 02427-94987-18 bzw. Marita.Hartmann(at)biostation-dueren.de

Neues Projekt läuft an: Obstwiesen Nordkreis

Der Kreis Düren führt gemeinsam mit der Biologischen Station im Kreis Düren e.V. ein Kreisprojekt zur Verbesserung der Lebensräume im Bereich der Malefinkbachniederung und in dessen Umfeld durch.

Im Rahmen des oben beschriebenen Projektes bietet der Kreis Düren Eigentümern einer Wiese bzw. Weide oder einer Obstwiese in der Kulisse an, die noch stehenden Altbäume kostenfrei zu pflegen und/oder ggf. neue Obst- oder Laubbäume für die Eigentümer kostengünstig neu- oder nachzupflanzen.

Nähere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter Kreisprojekt Obstwiesen Nordkreis


Unsere naturkundliche Dauerausstellung “Rur & Fels” ist von November 2016 bis einschließlich 01. April geschlossen. Ab Sonntag, dem 02. April, hat die Ausstellung wieder von 11.00 bis 17.00 Uhr ihre Pforten für Besucher geöffnet.
Wenn Sie ab April 2017 Termine zum Besuch der Ausstellung mit Gruppen nach Absprache vereinbaren möchten, stehen wir Ihnen unter Tel. 02427/94987-0 oder E-mail info(at)biostation-dueren.de gerne zur Verfügung.

Abschlußveranstaltung der Obstbaumwarte in Stolberg

Am 06. November 2016 fand in der Biologischen Station StädteRegion Aachen in Stolberg die Abschlußveranstaltung des LVR-Projekts “Obstbaumwarte Nordkreis” der StädteRegion Aachen und des Kreises Düren statt: In der dreijährigen Projektlaufzeit wurden von 2013 bis 2016 insgesamt 80 Obstbaumwarte ausgebildet, die in ihren Kommunen Ansprechpartner in Sachen Obst werden. Das umfangreiche Ausbildungsprogramm beinhaltet Sortenkunde genauso wie Veredlung, Baumpflege und Baumkrankheiten, Werkzeugpflege und Förderprogramme.
Somit ist das große Netzwerk zum Thema Streuobstwiese weiter gewachsen. Weitere Informationen zum Thema unter www.streuobstwiesen.net

Oktober 2016

Obstannahme in Titz-Ameln


Ohrendschungel – der Natursymphonie auf der Spur

Am Dienstag, den 11.10.2016 gingen neun Kinder mit Mikrofon und Rekorder auf Hör-Entdeckungsreise. Angeleitet durch Maria Hinz von der Biologischen Station marschierte die Gruppe los und suchte an der Rur nach Hörproben.

Sie wurde schnell fündig: Die Kühe auf der Weide waren genauso spannend wie das Summen einer Hummel oder das Rauschen des Wassers.

Anschließend wurden die gesammelten Aufnahmen in der Biostation am Computer zu einer Symphonie zusammengestellt, die die Kinder auf einem USB-Stick nach Hause nehmen durften.


Biologische Station Düren auf dem 10. Nordeifeler Obstwiesenfest

Am Sonntag, den 09. Oktober 2016, war die Biologische Station auf dem 10. Heimbacher Obstwiesenfest mit einem Stand präsent. Vor eindrucksvoller Kulisse bei goldenem Oktoberwetter war von 11.00 bis 17.00 Uhr auf dem Gelände um das Haus des Gastes Heimbach viel los. Viele Besucher, besonders Kinder, versuchten sich am handbetriebenen Häcksler und der Presse, nachdem sie die Äpfel kleingeschnitten hatten. Zur Belohnung gab es für alle dann frischgepressten Apfelsaft!

September 2016


Junge Wiesenweihen

Neues Projekt gestartet: Stabilisierung der Populationen wertgebender Arten in der Zülpicher Börde

Es steht nicht gut um die Bewohner der ländlichen Flure. Gemäß einer Auswertung des LANUV befinden sich 56 % der Agrarvögel in NRW in einer Gefährdungskategorie und auch die natürliche, standortangepasste Pflanzenwelt und die mit ihr verbundenen Wirbellosen wie beispielsweise Bienen, Laufkäfer und Hautflügler zeigen in Arten- und Individuenzahl deutliche Verluste. Die Ursachen hierfür sind neben dem Lebensraumverlust, auch in einer Verschlechterung der Lebensraumqualität, speziell in ackerbaulich geprägten Regionen zu suchen. In diesem Zusammenhang sind auch Veränderungen der Landbewirtschaftung und der Wegfall ökologisch relevanter Strukturen zu berücksichtigen.

Ziel des Projektes ist es, die Umsetzung biodiversitätsfördernder Maßnahmen durch eine verbesserte und intensivierte Beratung zu steigern.
Dies soll erreicht werden durch:

  • Steigerung der Akzeptanz der erforderlichen Maßnahmen bei den Landwirten.
  • Gewinnung von mindestens 130 Betrieben durch gezielte Beratung für die Umsetzung von Greening-, Agrarumwelt-¬ und Vertragsnaturschutzmaßnahmen und weiteren Maßnahmen auf den betriebseigenen Flächen. Die Beratung soll die individuelle Ausgangslage des jeweiligen Betriebs – einschließlich seines naturschutzfachlichen Potenzials – berücksichtigen, um so die Akzeptanz des Landwirts ebenso wie einen möglichst hohen Effekt für die biologische Vielfalt zu erreichen.

Förderung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)und Land NRW (MKULNV),
Projektträger: Landwirtschaftskammer Rheinland, Projektpartner BS Düren.
Laufzeit: 4 Jahre. Start 01.08.2016

Eine enge Kooperation mit den Biologischen Stationen Euskirchen und Bonn-/Rhein-Erft ist vorgesehen.
Die Biologische Station Düren wird bis Ende 2016 Zielartenkonzepte zu den folgenden Projektarten erstellen:
Knoblauchkröte
Feldlerche
Grauammer
Kiebitz (Acker)
Rebhuhn
Wiesen-/Rohrweihe
Schwarzkehlchen
Wiesenpieper
Feldhamster



Alte Obstsorten sind an das hiesige Klima gut angepasst

Obstbaumbestellung bei der Biologischen Station Düren

Vom 19.09. bis 28.10.2016 können wieder im Rahmen einer Sammelbestellung Obstbäume alter Sorten günstig als Hochstamm oder Halbstamm erworben werden.
Die Lieferung erfolgt Mitte November wahlweise nach Nideggen oder Linnich.
Einen Überblick über die vorhandenen Sorten finden Sie hier unter “Obstsortenliste”

Der Hochstamm kostet 21 Euro, der Halbstamm 14 Euro. Es werden auch Beerensträucher angeboten. Die Bäume werden wurzelnackt geliefert.

Als besonderes Highlight bieten wir auch seltene Lokalsorten an:
Rheinisches Seidenhemdchen, Flandrischer Rambur, Schicks Rheinischer Landapfel, Eifeler Rambur und die Juffernbirne.

Wenn Sie Fragen haben oder Beratung wünschen, kontaktieren Sie Alexandra Schieweling unter Tel. 02427/94987-17 oder alexandra.schieweling(at)biostation-dueren.de

August 2016

Schule der Zukunft – Biologische Station Düren ist wieder Partner

Auch im neuen Zeitraum der Kampagne “Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit” 2016-2020 ist die Biologische Station Düren als außerschulischer Lernort ein Partner für Schulen und KITAs und bietet Umweltbildung zum Beispiel über den Biber an.

Weitere Informationen zu der Kampagne und dem Angebot gibt es hier.

Juli 2016

Sommer-Ferienspiele
Es ist wieder soweit: es sind Sommerferien! Die Biostation Düren bietet dieses Jahr wieder Ferientage in der Natur an. An jedem Donnerstag in den Sommerferien findet jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr eine spannende Exkursion unter einem bestimmten Motto statt. Das Angebot richtet sich an Kinder ab 6 Jahren und ist für Teilnehmer mit und ohne Behinderung konzipiert. Jeder Nachmittag kostet pro Teilnehmer 5€.

Die Themen
21.07.16 Lebensraum Wald
04.08.16 Leben am Gewässergrund
18.08.16 Biber – Burgenbauer mit Biss

Über Anmeldungen freut sich die:
Biologische Station Düren
Zerkaller Str. 5 in 52385 Nideggen
Tel. 02427/94 987-0 und E-mail info(at)biostation-dueren.de

Juni 2016

Dietmar Nietan und Liesel Koschoreck besuchen die Biologische Station Düren


v.l.n.r.: M. Hinz, H. Düssel-Siebert, L. Koschorek und D. Nietan

Anlässlich der Förderung des Projektes „Der Biber kommt“ durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SUE) besuchten die Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck und der Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan am 24.05.2016 die Biologische Station im Kreis Düren. Hier ließen sie sich durch Frau Hinz die Ziele des Projektes, Etablierung des Bibers durch den Einsatz von Umweltbildungsangeboten in der Öffentlichkeit, erläutern. Sie probierten die Materialien der „Biberkisten“ aus und konnten dadurch feststellen, wie umfangreich das Thema Biber in Schulen eingesetzt werden kann.
Das Gespräch diente auch dazu sich von Frau Düssel-Siebert, Geschäftsführung der Station, über aktuelle Arbeitsschwerpunkte und Themen informieren zu lassen. Dabei wurde z.B. der Rückgang der Feldvogelpopulationen in NRW und die Bedrohung der Feuersalamander thematisiert.

Mai 2016

Auftaktveranstaltung zum neuen Projekt „Der Biber kommt“ am 3.5.2016 in der Biologischen Station im Kreis Düren


LehramtsanwärterInnen beim "Biberexperiment Werkzeug"

Die Biologische Station Düren hat Ende April 32 Lehramtsanwärter des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Vettweiß Fachbereich Sachunterricht in Vettweiß besucht. Eine „Biberkiste“ mit zahlreichen Anschauungsobjekten, Arbeitsmaterialien und einem Begleitordner wurden ausprobiert. Diese Biberumweltbildungskiste ist bei der Biologischen Station Düren für Umweltbildungszwecke ausleihbar.
Den Lehramtsanwärtern wurden durch Maria Hinz und Hildegard Coenen, Projektmitarbeiterinnen der Biologischen Station Düren, anhand von Beispielen und Experimenten aufgezeigt, welche Möglichkeiten der Biber für den Sachunterricht im Primarbereich bietet. Hierzu erläutert Maria Hinz: “Durch Experimentieren, Vergleichen und Erkennen von Zusammenhängen beantworten sich gestellte Fragen selbständig. Die Schüler können in der Gruppe diskutieren und erarbeiten gemeinsam Lösungen.“ Dabei wurde nicht nur der Teilbereich „Natur und Leben“ des Sachunterrichts angesprochen, sondern auch erläutert, wie andere Perspektiven des Sachunterrichts (z.B. Zeit u. Kultur; Technik u. Arbeitswelt) durch das Beispiel Biber behandelt werden können.


Biberburgbau - Eine Übung für die LehramtsanwärterInnen

Am 3.5.2016 hat, als zweiter Teil der Auftaktveranstaltung, der Besuch des außerschulischen Lernortes Biologische Station Düren stattgefunden. Die Ausstellung „Rur und Fels“ wurde den anwesenden Lehramtsanwärtern als außerschulischer Lernort vorgestellt.
Dr. Lutz Dalbeck, stellvertretender Leiter der Biologischen Station und Frau Fatima M´Bechour, Projektreferentin der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (SUE), die das Projekt finanziert, begrüßten die Lehramtsanwärter(Innen) sowie ihre Fachleiterinnen Sabine Wichmann und Caroline Grimm. Herr Schmunkamp, Bürgermeister der Stadt Nideggen, richtete ebenfalls einige Worte an die Anwesenden. Er betonte die Wichtigkeit der Umweltbildung durch außerschulische Lernorte für die Jugend.
In der Ausstellung “Rur und Fels“ erläuterte Projektleiterin Maria Hinz die Bedeutung Außerschulischer Lernorte mit ihrem Expertenwissen für Schulen. Im Anschluss fuhr die Gruppe in ein Biberrevier, in das die Biologische Station Düren ebenfalls Exkursionen für Schulen und Gruppen im Rahmen ihrer Umweltbildung anbietet. Während dieser Exkursion konnten die LehramtsanwärterInnen weitere Umweltbildungsaktionen aus dem Themenbereich Biber kennenlernen und selbst ausprobieren. Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Besuch des Biber-Spielplatzes Hürtgenwald an der Freizeitanlage Steinbach im Ortsteil Hürtgen.
Die LehramtsanwärterInnen und ihre Fachleiterinnen bestätigten abschließend, mit diesem Angebot wertvolle Anregungen für ihre fachliche und praktische Arbeit erhalten zu haben.
Maria Hinz fügt aus ihren Erfahrungen hinzu: „Der Biber spricht durch sein Aussehen die Kinder unmittelbar positiv an und sie beschäftigen sich gerne neugierig mit diesem Tier. Somit ist der Biber hervorragend für den Unterricht im Primarbereich geeignet.“

April 2016

Salamanderpilz in der Eifel - Biologische Station in Kooperation mit den Universitäten Braunschweig und Trier

Feuersalamander
Beroht: Der Feuersalamander (Foto: A. Schumacher)

Seit 2015 ist der Chytridpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) in der Eifel nachgewiesen, Bsal-positive Tiere wurden von den Biostationen Aachen und Düren an der Weißen Wehe und im Solchbachtal nachgewiesen. Zudem gab es im Novemer/Dezember 2015 ein Massensterben von Feuersalamandern im Belgenbachtal bei Monschau (siehe hierzu: Fachpublikationen).
Zurzeit sind beide Biologischen Stationen wieder im Gelände und nehmen Proben von wandernden Feuersalamandern. Diese Proben werden von den Universitäten Braunschweig und Trier auf Bsal untersucht.
Zudem wird die Arbeit durch die Universität Braunschweig unterstützt: Zwei Mitarbeiterinnen der Uni Braunschweig sind für vier Wochen in Nideggen, um mit der Filtrierung und Lagerung von e-DNA aus Wasserproben zu helfen.

Wenn Sie in der Eifel im Wald tote Salamander finden, bitte legen sie sie in einen Gefrierbeutel und bringen sie schnellstmöglich in die Biologische Station! Hier können noch Abstriche genommen werden (um festzustellen, ob die Tiere an Bsal eingegangen sind) und die Tiere werden anschließend für weitere Untersuchungen konserviert.

Bitte melden Sie sich unter:
Funde im Kreis Düren: Tel. 02427/94987-0 oder E-mail: info(at)biostation-dueren.de
Funde in der StädteRegion Aachen: Tel. 02402/12617-0 oder E-mail: info(at)bs-aachen.de

Bitte Stiefel und sonstiges Gerät gründlich mit Virkon S desinifizieren undanschließend gut durchtrocknen lassen, bevor Sie das nächste Mal ins Gelände gehen! Die Desinfektion und die Austrocknung töten den Pilz ab.

März 2016

Biologische Station freut sich über Unterstützung durch die Bürgerstiftung Düren


Scheckübergabe in Düren (Foto: G. Klinkhammer)

Dank der freundlichen Unterstützung der Bürgerstiftung Düren kann die Biologische Station auch in diesem Jahr in den Sommerferien wieder Ferientage anbieten. Geplante Themen sind “Am Gewässergrund”, “Lebensraum Wald” oder “Biber – Burgenbauer mit Biss”.
Der Förderscheck wurde der Station von der Bürgerstiftung am 17.02.2016 in Düren überreicht. Die Biologische Station ist sehr froh über die finanzielle Unterstützung, denn ohne die Hilfe der Bürgerstiftung könnten die Ferienspiele nicht durchgeführt werden.

Februar 2016

FÖJler und FÖJlerinnen gesucht!

Seit heute, dem 15.02.2016, ist das Online-Portal beim LVR für das FÖJ-Bewerbungsverfahren geöffnet.

Wir suchen wieder drei FÖJlerInnen, die uns für ein Jahr ab dem 01. August 2016 tatkräftig unterstützen.

Wir bieten: Arbeit in unserem Team im Kreisgebiet Düren in den folgenden Themen:

  • Amphibienschutz: Betreuung eines Krötenschutzzaunes, Erfassung verschiedener ausgewählter Arten
  • Obstwiesenschutz: Anlage und Pflege von Streuobstwiesen, Kontrolle und Pflege von Steinkauzniströhren, Apfelsaftpressen mit Schulklassen
  • praktische Pflegemassnahmen in Schutzgebieten: Wiesen mähen, Heideflächen entbuschen
  • und noch viel mehr

Allgemeine Informationen zum FÖJ und zur Anmeldung gibt es auf http://www.foej.lvr.de und Informationen zum FÖJ in der Dienststelle der Biostation Düren hier: Freiwilliges Ökologische Jahr


Science College Overbach als "Ort des Fortschritts NRW" ausgezeichnet


Reges Treiben am Stand der Biologischen Station Düren zum Thema Biber (Foto: Biologische Station Düren)

Am 25. Januar 2016 hat Minister Garrelt Duin in Jülich das Jugend- und Bildungsinnovationszentrum Science College Overbach (SCO) für sein Bildungsprogramm “Let’s Do Science” ausgezeichnet. Der außerschulische Lernort richtet ganzjährig Experimental-Workshops, Forscher-Camps und Ferienakademien in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) für alle Schulformen aus. Der Preis würdigt auch die zahlreichen Bildungsinitiativen am SCO, die Ökonomie, Ökologie und Soziales innovativ verbinden und damit Fortschritt für die Gesllschaft ermöglichen. Rund 30 Aktuere aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft präsentierten aus Anlass der Preisverleihung ihre innovativen Bildungsprogramme im Forum des SCO.
Die Biologische Station Düren war mit einem eigenen Informationsstand dabei und präsentierte den “Biberkoffer”, in dem interessante Unterrichtsmaterialien über den Biber zusammengestellt sind.
Foto copyright: Presse- und KulturBüro Schenk+Schenk

Januar 2016

RurNatur 2016 ist erschienen!

Ab sofort liegt der neue, kostenlose Veranstaltungskalender der Biologischen Station Düren Rur Natur an allen bekannten Stellen aus.
Das Titelmotiv zeigt einen Feuersalamander, die Amphibie des Jahres 2016, die akut von einem aggressiven Erreger bedroht ist (mehr dazu auf den Seiten 6/7).
Auf 36 Seiten informiert der Kalender über Themen und Projekte zum Naturschutz im Kreis Düren. Ein Veranstaltungsteil mit internen und externen Exkursionen und Vorträgen rundet das Angebot ab.
Gerne senden wir Ihnen auch ein Exemplar zu. Bei Interesse kontaktieren Sie uns über Tel. 02427/94987-0 oder info(at)biostation-dueren.de
Unsere Veranstaltungen als pdf können Sie hier einsehen.


Meldungen aus 2015 finden Sie in unserem Archiv 2015

Meldungen aus 2014 finden Sie in unserem Archiv 2014

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